Wenn man ein paar Grundsätze beachtet, ist es recht unkompliziert, sich
und sein Motorrad heil durch die Alpen zu fahren.
zum Fahrer selber
Nur wenige Pässe sind nicht mit einem Motorrad befahrbar. Spaßig
und einfach ist es mit Enduros und leichten Straßenmaschinen. Der Grund ist
simpel: wer hoch sitzt, kann den Verkehr besser überblicken und bleibt lockerer;
ein breiter Endurolenker erleichtert das Einlenken in enge Kurven und Kehren.
Keine Furcht vor Kehren und steilen, schwierigen Passagen! Wer sich jedoch
eine Strecke nicht zutraut, sollte sie auch nicht fahren! Viele haben schon
den Spaß an einer Alpentour verloren, weil sie (was sehr häufig vorkommt)
in einer Kehre umgefallen sind und anschließend total verkrampft und unsicher
weitergefahren sind.
Oberster Grundsatz ist daher: immer locker fahren und eine Pause machen,
sobald man angespannt oder nervös wird! Es gibt schließlich jede
Menge Möglichkeiten dazu.
Heizen?
Falscher Ehrgeiz ist in den Alpen völlig fehl am Platze! Es gibt immer
welche mit Streckenkenntnis oder riskantere, manchmal auch einfach bessere Fahrer.
Ein Rennen auf 2000 m Meereshöhe kann nicht gut enden - und auf den Pässen
gibt es keine Ersatzbremshebel oder Blinkergläser...
Ersatzteile
Im Falle kleinerer Blessuren ist die Mitnahme eines 'Notfall-Sets' keine schlechte
Idee. Kabelbinder, Bowdenzüge, Tape, Ersatzlampen und -sicherungen gehören dazu
- und auch, wenn man selber nicht darauf angewiesen ist: vielleicht braucht
ein anderer Biker Hilfe?
Vorsorgen
Gewisse Ausfälle kann man aber auch leicht umgehen. Wer schon mit verschlissener
Kette in die Alpen aufbricht, darf sich dort nicht über Lastwechselreaktionen,
Gerassel und den gesteigerten Wartungsaufwand ärgern.
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